Aufruf: Antifeministischer Hetze entgegentreten

Wir teilen hier den Aufruf von ka-os:

Am 25. August ist es wieder einmal soweit: Eine kleine Gruppe fundamentalistischer Abtreibungsgegner*innen will auch an diesem Samstag betend und singend durch München pro(t|z)e(s)s(t)ieren. Ausgehend von der Münchner Paulskirche wollen die fundamentalistischen Abtreibungsgegner*innen vor die Beratungsstelle von Pro Familia in der Türkenstraße ziehen. Dort tyrannisieren sie jeden Monat Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle, sowie Anwohner*innen und Passant*innen mit der Zurschaustellung ihrer eigenen Gottesfürchtigkeit, sowie mit propagandistischen Bildern, mit denen sie Abtreibungen moralisch delegitimieren wollen.

Wir rufen deshalb dazu auf, den Zug der Abtreibungsgegner*innen lautstark zu begleiten und damit die Verbreitung der antifeministischen Hetze zu stören und zu blockieren. Kommt deshalb am 25. September um 10:00 Uhr zur Paulskirche (St.-Pauls-Platz 11) und begleitet den Marsch der Fundamentalist*innen durch die Münchner Innenstadt.

Gegen die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen durch christliche Fundamentalist*innen!

Hier geht es direkt zum Aufruf.

Aufruf: Pro Choice statt Pro Life! 

Radikale Abtreibungsgegner*innen wollen am 4. August um 17 Uhr auf dem Marienplatz gegen das hart erkämpfte Recht auf Selbstbestimmung hetzen. Wir haben keinen Bock darauf, dass andere darüber entscheiden, was mit unseren Körpern zu passieren hat und rufen daher zum Gegenprotest auf.

Wir treffen uns um 16:30 Uhr am Rindermarkt in München und gehen von dort gemeinsam zum Marienplatz, um kreativ, bunt und queer gegen die Fundis zu protestieren.

Unsere Forderung: #Wegmit218! 

 

 

 

 

 

Unter dem Motto „Abtreibung Geschichte machen“ rufen radikale Abtreibungsgegner*innen zu einer so genannten „Pro Life Tour“ auf. Vom 3. bis 19. August wollen die österreichische und die deutsche „Jugend für das Leben“ (JfdL) nach eigenen Angaben mit „Hunderten“ von München nach Salzburg marschieren. Zwischenstops sind derzeit an folgenden Orten geplant: 

  • 3-5.8. München
  • 5.-6.8. Dachau 
  • 6./7.8. Freising 
  • 7.-9.8. Erding  
  • 9./10.8. Dorfen 
  • 10./11.8. Mühldorf am Inn
  • 11.-13.8. Altötting
  • 13./14.8. Braunau am Inn
  • 14.-16.8. Mattighofen 
  • 16./17.8. Mattsee 
  • 17.-19.8. Salzburg 

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*Abgesagt* Aufruf zum solidarischen Besuch des Prozesses einer Pro Choice Aktivistin

Update 24.7.: Der Prozess wurde kurzfristig abgesagt. Das Verfahren läuft noch, aber wir werten die Absage nun erst einmal als positiv. Stay tuned! 

Der Protest gegen christliche Fundamentalist*innen und andere selbst ernannte „Lebensschützer*innen“ werden von der bajuvarischen Polente nicht gern gesehen und so zerren sie immer wieder Aktivist*innen mit den unglaublichsten Vorwürfen vor Gericht. So auch am 25.7.

Wir zeigen uns solidarisch mit allen, die gegen den reaktionären Quatsch von Euro Pro Life, AlfA, Soulsaver und Co. protestieren und teilen darum den Aufruf von ka-os zum solidarischen Prozessbesuch:

25. Juli 2018, 13:45 Uhr
Amtsgericht München
Nymphenburger Straße 16
Raum A 221 (2. Stock)

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Aufruf: Marsch für das Leben? What the fuck!

Wir teilen den Aufruf vom What the fuck-Bündnis gegen den „Marsch für das Leben“.

Am 22. September 2018 findet in Berlin erneut der ‚Marsch für das Leben‘ von christlichen FundamentalistInnen und selbsternannten „Lebensschützern“ statt. Wir werden diesen sabotieren!

Außerdem laden wir dazu ein, am Abend davor auf die Straße zu gehen. Gemeinsam mit lauter Musik gegen antifeministische Treffpunkte und Zusammenschlüsse in Berlin – und überall. Für eine befreite und emanzipatorische Gesellschaft!

21. September 2018 – 18h am S+U Friedrichstraße

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Aufruf: Am 25. Juli gegen den 1000-Kreuze-Marsch in Salzburg

Wir teilen den Aufruf des Infoladen Salzburg gegen den 1000-Kreuze-Marsch am 25.7.2018 in Salzburg.

Zugtreffpunkt für die gemeinsame Anreise aus München ist um 8:20 Uhr an der großen Anzeigetafel. Der Zug fährt um 8:43 Uhr.

Jedes Jahr im Sommer wird die Salzburger Altstadt Bühne eines befremdlichen Spektakels. Damit sind hier nicht die Salzburger Festspiele gemeint, sondern der sogenannte „Gebetszug 1000 Kreuze für das Leben“ ultra-religiöser FundamentalistInnen. Weiße Holzkreuze tragend ziehen selbsternannte „Lebensschützer“ dabei durch die Gassen. Der Zweck ihres Auftrittes: Propaganda gegen Schwangerschaftsabbrüche, gegen reproduktive Selbstbestimmung und gegen Emanzipation ganz allgemein.

Der Marsch in Salzburg ist in Österreich das einzige Event der klerikal-faschistischen AbtreibungsgegnerInnen, welches nach dem Muster der „1000 Kreuze Märsche“ stattfindet. Organisiert werden diese von EuroProLife (München), in Salzburg gemeinsam mit Human Life International (HLI, Lebenszentrum Salzburg). Der „1000 Kreuze Marsch“ in Salzburg ist ein Treffen christlicher AntifeministInnen aus Österreich, Bayern und Südtirol.

Dem wollen wir entgegentreten. Wir rufen zu einer Pro-Choice-Demo und vielfältigen Gegenaktionen auf.

Demo-Beginn:
25.7.2018 um 12 Uhr am Hauptbahnhof Salzburg

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Erneute Delegitimierungsversuche gegenüber dem Protest gegen fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen

Autor*innen: ka-os 

Jeden Monat – immer am 25. – laufen fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen um Wolfgang Hering durch München. Sie beten und singen, vor allem aber tragen sie ihr rückwärtsgewandtes Weltbild aus einem der letzten Jahrhunderte spazieren. Sie glauben ungewollt Schwangeren und Schwangeren, die aus anderen Gründen über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken, vorschreiben zu können, wie diese mit ihrer Situation umzugehen haben. Die von den Fundamentalist*innen angepriesene Lösung ist dabei immer die Gleiche: Schwangere – für die Abtreibungsgegner*innen sind das natürlich Frauen – sollen sich für ihr Kind entscheiden. Danach ist das Ganze für sie erledigt.

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Aufruf: Kundgebung und Plakataktion des „What the fuck“ Bündnisses

Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung sind Abtreibungen in Deutschland noch immer illegal. Die Nichtverfolgung der Straftat „verdanken“ wir lediglich einem Zusatzparagraphen und ist an Auflagen wie Zwangsberatung und Fristen gebunden. Gegen diese Bevormundung und Kriminalisierung ungewollt Schwangerer und das nicht vorhandene Recht auf Selbstbestimmung kämpfen wir.

Und darum teilen wir hier den Aufruf des Berliner Bündnis „What the fuck“ zu einer Kundgebung gegen die Illegalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen am 28. Mai vor dem Gesundheitsministerium in Berlin. Die Kundgebung ist gleichzeitig der Auftakt für eine Plakataktion unter dem Motto #wegmit218.

Hier findet Ihr den Aufruf und aktuelle Informationen: https://whatthefuck.noblogs.org/kundgebung-28-mai-2018/

 

 

 

 

 

 

 

Gleichzeitig verweisen wir auf den thematisch passenden Beitrag von Kili Mandscharo: Warum Schwangerschaftsabbrüche endlich legalisiert werden müssen!“

Antifeministische Veranstaltung der „AlfA“ in der Memminger Stadthalle

Der Allgäuer Regionalverband der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (AlfA) kündigt aktuell eine Veranstaltung am 7. Juni 2018 um 20 Uhr in der Stadthalle Memmingen an. Der Titel der Veranstaltung: „Darf’s auch ein bisschen vom Schwein sein? Vom Retortenbaby zum Mischwesen.“

Mit dem Referenten Prof. Dr. med. Paul Cullen hat der Regionalverband Memmingen-Unterallgäu der „AlfA“ einen der wichtigsten Vertreter der deutschen „Lebensschutz“-Bewegung eingeladen. Cullen ist Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“, einem kleinen, aber aktiven und durchaus einflussreichen Verein, der sich nach eigenen Angaben dafür einsetzt, „medizinische Übergriffe auf das Menschenleben abzuwenden“. Die „ÄfdL“ sind elementarer Bestandteil einer Bewegung, die auf verschiedensten Ebenen gegen das Recht auf Abtreibung agitieren und vom derzeitigen rechten Aufschwung profitieren möchte. Weiterlesen

Recherche: Die Soulsaver – Evangelikale „Seelenretter*innen“ am rechten Rand.

Aussagen wie „Deutschland stirbt aus“,  „praktizierte Homosexualität ist Sünde“ oder „Abtreibung ist Todesstrafe für gänzlich Unschuldige!“ sind einige der Aussagen, die nahezu täglich auf dem Blog der Soulsaver erscheinen und über soziale Netzwerke weiter verbreitet werden. Neben rechtspopulistischen, antifeministischen Texten finden sich zahllose homofeindliche Aussagen auf soulsaver.de. Sie hetzen gegen Linke, den Islam und vermeintlich Fremde.

Warum es sich bei den „Seelenrettern“ nicht einfach „nur“ um evangelikale Fundamentalist*innen handelt, sondern um politische Akteur*innen weit am rechten Rand könnt Ihr hier nachlesen.

Aufruf: Wir sagen #nofundismuc und brauchen Eure Hilfe! 

„Reformiere dein Herz“ oder „Jesus liebt dich“ … wer in München mit offenen Augen durch die Straßen läuft, hat sie mit Sicherheit schon gesehen: Sticker der Gruppierung „Soulsaver“ besser bekannt unter dem Namen „gott.de„. Die Jesusanbeter*innen verkleben ihre Propaganda massenhaft in der ganzen Stadt. 

Wir wollen mit diesem Aufruf Euch dazu auffordern, die Sticker zu entfernen, denn so harmlos wie sie scheinen, sind die evangelikalen Christ*innen ganz und gar nicht. Vielmehr sind sie aufgrund ihrer verbreiteten Inhalte ganz eindeutig dem rechtspopulistischen Spektrum zuzuordnen. Mehr dazu erfahrt Ihr in diesem Artikel 

Hier findet Ihr eine Übersicht über die uns bekannten, aktuell verwendeten Aufkleber. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frei nach dem Motto „halte Deine Umwelt sauber“, möchten wir Euch bitten, die antifeministischer homo- und transfeindliche und rassistische Hetze zu entfernen, wenn Ihr sie seht. Wer Zeit und einen Twitteraccount hat, möge doch gerne ein Foto machen und mit dem Hashtag #nofundismuc teilen. Wir freuen uns auf Eure Fundstücke! 

Solidarische Grüße,

asa_m