Chronologie und Pressespiegel zu Aktionen der Zentrumspartei in München

Seit dem ersten Auftauchen der Ekel-Flyer der „Zentrumspartei“ haben einige Medien über das Thema berichtet. Nach einem ausführlicheren Beitrag über die Kampagne blicken wir zurück und sammeln und diesem Beitrag, was bisher abgelaufen ist und veröffentlicht wurde. Wir werden den Beitrag ergänzen, wenn sich etwas neues ergibt.

Das a.i.d.a. Archiv München hat eine Chronologie der Geschehnisse erstellt

  • 9./10. Oktober 2017: Radikale Abtreibungsgegner*innen hinterlassen u.a. nördlich des Rotkreuzplatzes sowie in der Blutenburgstraße mehrere Flugblätter und setzen damit den Anfang einer großflächigen Flyer-Verteil-Kampagne in der ganzen Stadt.
  • 17. Oktober 2017: Die Flyer werden in der Heßstraße sowie am Ackermannbogen verteilt.
  • 20. Oktober 2017: Die vermeintlichen Pizza-Flyer tauchen im Umfeld des medicare-Zentrums in München Freiham auf.
  • 24. Oktober 2017: Ca. zwei Dutzend Flyer werden im Umfeld des U-Bahnhofs Lehel an Fahrrädern befestigt.

Pressespiegel

 

  • 10. Dezember 2017: Die Süddeutsche veröffentlicht Leserbriefe zum Thema §219a, wo auch Bezug auf die Flyer der Zentrumspartei genommen wird.
  • 4. Dezember 2017: Die taz lässt Friedrich Stapf zu Wort kommen und berichtet in diesem Beitrag über die Hetzkampagne.
  • 3. Dezember 2017: Die Badische Zeitung veröffentlicht einen Artikel zum Thema (leider mit Bezahlschranke)
  • 30. November 2017: In einem ausführlichen Artikel über den §219a berichtet Dinah Riese in der taz auch über die Flyer der Zentrumspartei in München.
  • 27. November 2017: RTL berichtet in einem Beitrag über die Hetze der Zentrumspartei.
  • 27. November 2017: Der BR lässt Dr. Stapf in einem Interview zu Wort kommen.
  • 27. November 2017: Die tz veröffentlicht ebenfalls einen kurzen Beitrag zum Thema. 
  • 24. November 2017: Der Radiosender TopFM berichtet über radikale Abtreibungsgegner*innen und die Flyeraktion der Zentrumspartei.
  • 24. November 2017: Die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht einen ausführlichen Bericht über die Aktion.

Juristische Konsequenzen? 

Bürger*innen brachten die Flyer zu den Cops und nach Medienberichten ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen „Darstellung von Gewalt“ (Paragrafen 131 des Strafgesetzbuches).

2 Antworten zu “Chronologie und Pressespiegel zu Aktionen der Zentrumspartei in München

  1. Mal ganz ehrlich. Eure Gendersprache liest sich nicht nur schlecht, sie ist es auch. Und wenn einer von Euch nen Funken Hirn hätte, dann würde er 1 plus 1 gleich 2 zusammenzählen. „Darstellung von Gewalt“ geht nur, wenn vorher Gewalt ausgeübt wurde. In diesem Fall ist Gewalt sogar verharmlosend. Was da geschieht ist ganz offensichtlich Mord! Würde das eine mit kleinen Folen machen, wäre die Empörung groß und ihr würdet zu Euren undemokratischen, faschistiösen Machenschaften greifen.

    Viel Spass beim Runterspülen im Klosett.

  2. Tja, CSU oder Zentrumspartei… Wen wählt man denn da…?

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