Grußwort und Soligrüße nach Berlin

Liebe Genoss*innen und Freund*innen, 

wir von der Antisexistischen Aktion München senden solidarische Grüße nach Berlin und schließen uns aus der Ferne Eurem feministischen Kampf gegen die antifeministischen, reaktionären Arschkrampen vom „Marsch für das Leben“ an!

Wir wünschen Euch eine kraftvolle und ausdrucksstarke Demo heute und morgen viel Erfolg beim Sabotieren des ekelhaften Fundiauflaufs. 

So so gerne wären wir mit Euch allen auf die Straße gegangen, doch das hiesige Fundi-Gschwerl (bayerisch für Gesindel) macht uns wieder einmal einen Strich durch die Rechnung. Für den 27. Oktober planen „Euro Pro Life“ und die „Arbeitsgemeinschaft Lebensrecht München“ einen so genannten „1000 Kreuze Marsch“ hier in München. Diesen wollen und werden wir nicht ohne Gegenprotest hinnehmen und muss nun organisiert werden. 

Daher … je mehr Kreuze Ihr den Fundis die Tage zockt, desto besser für uns. 😉 

Gerade in Zeiten rechter Massenmobilisierungen gilt es Erkämpftes zu verteidigen, Bündnisse zu schmieden und sich zu vernetzen, um emanzipatorische Positionen gemeinsam weiterzuentwickeln und auf die Straße zu bringen. Diesen selbst ernannten „Lebensschützer*innen“ – egal ob in Berlin, München oder sonstwo auf der Welt – muss klar sein, dass ihre reaktionäre Kackscheiße nicht unwidersprochen bleiben wird, dass wir ihnen die Straßen nicht einfach überlassen werden, dass wir lieben wen wir wollen und leben wie wir wollen. Wir haben noch einiges zu tun auf dem Weg in die befreite Gesellschaft. Um diese in Zeiten wie diesen zu erreichen, brauchen wir Empathie, gegenseitige Unterstützung und Solidarität mit Betroffenen.

Eure fantastische Arbeit und Euer Protest motivieren uns, zeigen uns, dass wir nicht allein sind und geben uns immer wieder aufs Neue die Kraft weiterzumachen. In diesem Sinne: „One Struggle. One Fight!“ – wir sind in Gedanken bei Euch. 

Solidarische Grüße aus München. 

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