Kategorie-Archiv: Allgemein

Aufruf: Marsch für das Leben? What the fuck!

Wir teilen den Aufruf vom What the fuck-Bündnis gegen den „Marsch für das Leben“.

Am 22. September 2018 findet in Berlin erneut der ‚Marsch für das Leben‘ von christlichen FundamentalistInnen und selbsternannten „Lebensschützern“ statt. Wir werden diesen sabotieren!

Außerdem laden wir dazu ein, am Abend davor auf die Straße zu gehen. Gemeinsam mit lauter Musik gegen antifeministische Treffpunkte und Zusammenschlüsse in Berlin – und überall. Für eine befreite und emanzipatorische Gesellschaft!

21. September 2018 – 18h am S+U Friedrichstraße

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Aufruf: Am 25. Juli gegen den 1000-Kreuze-Marsch in Salzburg

Wir teilen den Aufruf des Infoladen Salzburg gegen den 1000-Kreuze-Marsch am 25.7.2018 in Salzburg.

Zugtreffpunkt für die gemeinsame Anreise aus München ist um 8:20 Uhr an der großen Anzeigetafel. Der Zug fährt um 8:43 Uhr.

Jedes Jahr im Sommer wird die Salzburger Altstadt Bühne eines befremdlichen Spektakels. Damit sind hier nicht die Salzburger Festspiele gemeint, sondern der sogenannte „Gebetszug 1000 Kreuze für das Leben“ ultra-religiöser FundamentalistInnen. Weiße Holzkreuze tragend ziehen selbsternannte „Lebensschützer“ dabei durch die Gassen. Der Zweck ihres Auftrittes: Propaganda gegen Schwangerschaftsabbrüche, gegen reproduktive Selbstbestimmung und gegen Emanzipation ganz allgemein.

Der Marsch in Salzburg ist in Österreich das einzige Event der klerikal-faschistischen AbtreibungsgegnerInnen, welches nach dem Muster der „1000 Kreuze Märsche“ stattfindet. Organisiert werden diese von EuroProLife (München), in Salzburg gemeinsam mit Human Life International (HLI, Lebenszentrum Salzburg). Der „1000 Kreuze Marsch“ in Salzburg ist ein Treffen christlicher AntifeministInnen aus Österreich, Bayern und Südtirol.

Dem wollen wir entgegentreten. Wir rufen zu einer Pro-Choice-Demo und vielfältigen Gegenaktionen auf.

Demo-Beginn:
25.7.2018 um 12 Uhr am Hauptbahnhof Salzburg

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Erneute Delegitimierungsversuche gegenüber dem Protest gegen fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen

Autor*innen: ka-os 

Jeden Monat – immer am 25. – laufen fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen um Wolfgang Hering durch München. Sie beten und singen, vor allem aber tragen sie ihr rückwärtsgewandtes Weltbild aus einem der letzten Jahrhunderte spazieren. Sie glauben ungewollt Schwangeren und Schwangeren, die aus anderen Gründen über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken, vorschreiben zu können, wie diese mit ihrer Situation umzugehen haben. Die von den Fundamentalist*innen angepriesene Lösung ist dabei immer die Gleiche: Schwangere – für die Abtreibungsgegner*innen sind das natürlich Frauen – sollen sich für ihr Kind entscheiden. Danach ist das Ganze für sie erledigt.

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Recherche: Die Soulsaver – Evangelikale „Seelenretter*innen“ am rechten Rand.

Aussagen wie „Deutschland stirbt aus“,  „praktizierte Homosexualität ist Sünde“ oder „Abtreibung ist Todesstrafe für gänzlich Unschuldige!“ sind einige der Aussagen, die nahezu täglich auf dem Blog der Soulsaver erscheinen und über soziale Netzwerke weiter verbreitet werden. Neben rechtspopulistischen, antifeministischen Texten finden sich zahllose homofeindliche Aussagen auf soulsaver.de. Sie hetzen gegen Linke, den Islam und vermeintlich Fremde.

Warum es sich bei den „Seelenrettern“ nicht einfach „nur“ um evangelikale Fundamentalist*innen handelt, sondern um politische Akteur*innen weit am rechten Rand könnt Ihr hier nachlesen.

Aufruf: Wir sagen #nofundismuc und brauchen Eure Hilfe! 

„Reformiere dein Herz“ oder „Jesus liebt dich“ … wer in München mit offenen Augen durch die Straßen läuft, hat sie mit Sicherheit schon gesehen: Sticker der Gruppierung „Soulsaver“ besser bekannt unter dem Namen „gott.de„. Die Jesusanbeter*innen verkleben ihre Propaganda massenhaft in der ganzen Stadt. 

Wir wollen mit diesem Aufruf Euch dazu auffordern, die Sticker zu entfernen, denn so harmlos wie sie scheinen, sind die evangelikalen Christ*innen ganz und gar nicht. Vielmehr sind sie aufgrund ihrer verbreiteten Inhalte ganz eindeutig dem rechtspopulistischen Spektrum zuzuordnen. Mehr dazu erfahrt Ihr in diesem Artikel 

Hier findet Ihr eine Übersicht über die uns bekannten, aktuell verwendeten Aufkleber. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frei nach dem Motto „halte Deine Umwelt sauber“, möchten wir Euch bitten, die antifeministischer homo- und transfeindliche und rassistische Hetze zu entfernen, wenn Ihr sie seht. Wer Zeit und einen Twitteraccount hat, möge doch gerne ein Foto machen und mit dem Hashtag #nofundismuc teilen. Wir freuen uns auf Eure Fundstücke! 

Solidarische Grüße,

asa_m

Update aus dem Pro Femina-Forum

Als wir kürzlich dazu aufriefen (zum Aufruf), das Forum von Pro Femina mit echten Informationen zu bereichern, war uns ehrlich gesagt nicht bewusst, dass Administrator*innen dort darüber wachen, wer in ihrem Forum was veröffentlicht. Direktnachrichten untereinander sind nicht möglich und unliebsame Posts werden ganz einfach nicht freigegeben.  Weiterlesen

Aufruf: Echte Aufklärung statt antifeministischer Hetze

Der Verein „Pro Femina e. V.“ bzw. seine Kampagne „1000plus“ ist einer der besten Gründe dafür, dass der Paragraf 219 schnellstmöglich in die Tonne gehört. Darum rufen wir dazu auf, Euch im Forum von „Pro Femina“ einzubringen und ungewollt Schwangere dort an seriöse Beratungsstellen zu verweisen, wo ihnen tatsächlich geholfen wird und sie alle Optionen dargelegt bekommen, ohne dass ihnen ein schlechtes Gewissen eingeredet wird. Auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden Betroffene die nächstgelegene Beratungsstelle: https://www.familienplanung.de/beratung/beratungsstellensuche/.

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Offene Fragen nach Protest gegen christliche Fundamentalist*innen in München 

Rund 40 christliche Fundamentalist*innen von „Helfer für Gottes kostbare Kinder e. V.“ machten sich am vergangenen Samstag wieder einmal auf den Weg, um vor der Beratungsstelle von pro familia in München ihr „Vigil“ abzuhalten. 15 Aktivist*innen stellten sich ihnen mit Transparenten und Parolen entgegen und protestierten gegen das antifeministische Schauspiel.

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Aktionserklärung: Euro Pro Life e. V. im Münchner Westend bekommt Besuch!

Wir – eine Gruppe von Individuen aus München – haben mit einer Aktion im Rahmen der NIKA-Kampagne „Make Feminism A Threat“ den antifeministischen Verein „Euro Pro Life e. V im Münchner Westend besucht.

„Euro Pro Life“ zu dem auch die Gruppierung „Helfer für Gottes kostbare Kinder“ gehört, ist einer der aktivsten Vereine von Abtreibungsgegner*innen in München. Seit die „Gotteskinder“ aus ihren ehemaligen Räumlichkeiten in der Westendstraße ausziehen mussten, haben sie ihre Räume in der Schrenkstr. 5. bezogen. Diese schmückt nun eine große Plakatwand mit der Aufschrift „Make Feminism A Threat“ sowie unserer Aktionserklärung, die Ihr unten nachlesen könnt. Dieser dezente Hinweis, kombiniert mit zahllosen Flyern, die in der Gegend verteilt wurden, sollen Nachbar*innen darauf hinweisen, neben wem sie hier wohnen.

Unsere Aktion ist gleichzeitig eine Mobilisierung gegen den kommenden „Gebetsmarsch“ der christlichen Fundamentalist*innen am 24. März 2018. Mehr Informationen hierzu findet Ihr in unserem Aufruf.

Make Feminism A Threat! 

Für Selbstbestimmung und gegen radikale Fundamentalist*innen! 

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Gegen „Gender-Ideologie“ und „Feminismus“ – Zentrumspartei tut sich mit „Patriot*innen“ zusammen und fällt mal wieder negativ auf.

Nach der widerlichen Flyeraktion in München sind die Fundis der Zentrumspartei um Weihnachten in Wiesbaden auf den Plan getreten. Sie bezeichnen den Ort als „einen zentralen Knotenpunkt der Abtreibungsindustrie“ und verleumden bzw. bedrohen den Limburger Bischof Bätzing. Neben Flyern, auf denen Bätzing als Teufel dargestellt wird, wurden in seinem Garten ein Banner mit der Aufschrift „Wir sind das Volk“ aufgestellt.

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