Kategorie-Archiv: Aufrufe

Aufruf: Kundgebung und Plakataktion des „What the fuck“ Bündnisses

Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung sind Abtreibungen in Deutschland noch immer illegal. Die Nichtverfolgung der Straftat „verdanken“ wir lediglich einem Zusatzparagraphen und ist an Auflagen wie Zwangsberatung und Fristen gebunden. Gegen diese Bevormundung und Kriminalisierung ungewollt Schwangerer und das nicht vorhandene Recht auf Selbstbestimmung kämpfen wir.

Und darum teilen wir hier den Aufruf des Berliner Bündnis „What the fuck“ zu einer Kundgebung gegen die Illegalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen am 28. Mai vor dem Gesundheitsministerium in Berlin. Die Kundgebung ist gleichzeitig der Auftakt für eine Plakataktion unter dem Motto #wegmit218.

Hier findet Ihr den Aufruf und aktuelle Informationen: https://whatthefuck.noblogs.org/kundgebung-28-mai-2018/

 

 

 

 

 

 

 

Gleichzeitig verweisen wir auf den thematisch passenden Beitrag von Kili Mandscharo: Warum Schwangerschaftsabbrüche endlich legalisiert werden müssen!“

Antifeministische Veranstaltung der „AlfA“ in der Memminger Stadthalle

Der Allgäuer Regionalverband der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (AlfA) kündigt aktuell eine Veranstaltung am 7. Juni 2018 um 20 Uhr in der Stadthalle Memmingen an. Der Titel der Veranstaltung: „Darf’s auch ein bisschen vom Schwein sein? Vom Retortenbaby zum Mischwesen.“

Mit dem Referenten Prof. Dr. med. Paul Cullen hat der Regionalverband Memmingen-Unterallgäu der „AlfA“ einen der wichtigsten Vertreter der deutschen „Lebensschutz“-Bewegung eingeladen. Cullen ist Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“, einem kleinen, aber aktiven und durchaus einflussreichen Verein, der sich nach eigenen Angaben dafür einsetzt, „medizinische Übergriffe auf das Menschenleben abzuwenden“. Die „ÄfdL“ sind elementarer Bestandteil einer Bewegung, die auf verschiedensten Ebenen gegen das Recht auf Abtreibung agitieren und vom derzeitigen rechten Aufschwung profitieren möchte. Weiterlesen

ProChoice is ois! Fundiaufmarsch in München stoppen 

  • 40 Tage Mahnwache vor dem „Medicare“-Zentrum in Freiham
  • Monatliches Vigil mit Kundgebung vor pro familia
  • Widerliche Hetzkampagnen gegen Ärzt*innen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen
  • Einflussnahme radikaler Abtreibungsgegner*innen auf politische Entscheidungen
  • Zahllose Aufkleber fundamentalistischer Jesusanbeter*innen
  • und und und …

Uns reicht’s! Wir finden es ist an der Zeit, dem Haufen hier ansässiger und aktiver „Lebensschützer*innen“ zu zeigen, dass wir ihre sexistische, rassistische, trans- und homofeindliche Ideologie nicht länger unkommentiert stehen lassen.

Darum rufen wir für den 24. März 2018 zum Protest gegen christliche Fundamentalist*innen auf. 


Treffpunkt ist um 11:00 Uhr vor „pro familia“ in der Türkenstraße 103, 80799 München

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Aktionen zum Frauen*kampftag am 8. März 2018 in München

Feminist*innen auf der ganzen Welt konnten über die Jahre durchaus zahlreiche (Teil-)Erfolge erkämpfen, doch die Zeit sich zurückzulehnen und das schöne Leben zu genießen ist leider noch nicht gekommen. Es gilt, die erkämpften Errungenschaften gegen Rechtspopulist*innen, christliche Fundamentalist*innen oder die vermeintlich liberale „Mitte“ zu verteidigen und die auf uns alle wirkenden patriarchalen Strukturen und antifeministische Kräfte zu bekämpfen und zu beseitigen.

Der internationale Frauen*kampftag ist einer dieser Momente, an dem wir gemeinsam ein Zeichen gegen Sexist*innen, Antifeminist*innen, Fundis, Rechtspopulist*innen aller Couleur setzen und unsere Forderungen nach Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung formulieren und auf die Straße tragen können. Umso schöner ist es, dass mehrere Münchner Gruppen für den 8. März zur Großdemo am Marienplatz aufrufen.

Wir teilen hier die Aufrufe von Feminist Subversion und deconstruct reality, dem Bündnis 8. März München und der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“. Weiterlesen

My body – My choice: Aufruf für den 25.10.17 *UPDATED

Christliche Fundamentalist*innen von EuroProLife e.V. sind am 25. Oktober 2017 wieder in München unterwegs. Es gibt mittlerweile zwei Aufrufe, gegen den Gebetsmarsch mit Kundgebung. Packt was Leckeres zum Essen ein und ab auf die Straße! 🙂

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Aufruf des Bündnis Vielfalt statt Einfalt

Wir teilen hier den Aufruf des Bündnisses „Vielfalt statt Einfalt München“

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Aufruf: Pro-Choice-Demo in Salzburg – voraussichtlich am 25. Juli 2017 in Salzburg!

Wir teilen hier den Aufruf zur „Pro-Choice-Demo“ des Infoladen Salzburg und hoffen auf rege Teilnahme der Münchner*innen.

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Schweigemarsch stoppen … Soligrüße nach Annaberg-Buchholz

Wir teilen hier den Kurzaufruf des Bündnisses „pro choice Sachsen“ zum Gegenprotest morgen in Annaberg-Buchholz. Mehr Informationen und Details sowie Möglichkeiten die Menschen dort auch finanziell zu unterstützen, gibt es auf der Bündnisseite.

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Fundis marschieren wieder

Wie vermutet, wollen die selbsternannten „Lebensschützer*innen“ rund um W. Hering (Euro Pro Life e.V.) auch diesen Monat ihren Gebetsmarsch durch die Münchner Innenstadt veranstalten und zwar am Samstag, den 24.6.

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Für eine SELBSTBESTIMMTE Zukunft

Für den 24. März ruft die „Aktion Lebensrecht für Alle e.V.“ (AlfA) zu einer Mahnwache unter dem Motto „Zukunft statt Abtreibung“ vor dem Medicare-Zentrum in München Freiham auf. Doch mit „Zukunft“ hat das, was die so genannten „Lebensschützer*innen“ wollen, nicht im Geringsten etwas zu tun!

Der deutsche Staat lässt sich das Recht darüber zu bestimmen, was mit dem Körper der Frau* zu passieren hat, bis heute nicht nehmen. So regelt der Paragraf 218, dass ein Schwangerschaftsabbruch mit „Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft“ werden soll. Dass man als Frau*, die sich letztendlich doch für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, nicht gleich in den Knast wandert, haben wir dem Zusatzparagraphen 218a zu verdanken, der seinen Vorgänger zwar abmildert, aber keinesfalls vergessen lässt. Paragraf 218a besagt, dass Frauen*, die sich mindestens drei Tage vor der Abtreibung einer Beratung unterzogen haben und versichern können, dass der Zeitpunkt der Empfängnis nicht länger her ist als 12 Wochen, legal den Abbruch vornehmen lassen können. So weit so ungut. Die Selbstbestimmung der Frau* ist und bleibt in Deutschland in einem lausigen Zusatzartikel verpackt.

„Lebensschützer*innen bspw. der AlfA würden zu gern noch einen Schritt weiter zurück in die Vergangenheit gehen und die Situation von vor 1976 wieder herstellen, wo Abtreibungen schlicht verboten waren. Ihr „Argument“: Die befruchtete Eizelle, faktisch ein Zellhaufen, dem aber von den „Lebensschützer*innen“ schon allerlei Eigenschaften zugesprochen werden, ist bereits ein Kind, weswegen ein Schwangerschaftsabbruch eine „vorgeburtliche Kindstötung“ darstelle. Der Paragraf 218 gehört in ihren Augen wieder abgeschafft, der Schwangerschaftsabbruch verboten und bestraft. Die Folgen wären, dass wie früher Quacksalber an Schwangeren herumpfuschen, Frauen* sich lebensbedrohliche Infektionen zuziehen oder bei den Eingriffen verbluten.

Strafrechtlich verfolgt wird Abtreibung also nicht, als moralisch verwerflich gilt sie in vielen Gesellschaftsschichten allerdings noch immer. Und genau in diese Kerbe schlagen die „Lebensschützer*innen“. Ihre „Aufklärungsarbeit“ fokussiert sich unter anderem darauf, Frauen* vor Abtreibungskliniken wie der in Freiham aufzulauern, ihnen z. B. Embryonen aus Plastik in die Hand zu drücken, um Schuldgefühle zu wecken oder sie – wenn nötig auch mit Gewalt – am Betreten von Abtreibungskliniken zu hindern. Diese systematische psychische Erpressung muss sofort aufhören! Darum rufen wir dazu auf, die Mahnwache in Freiham zu verhindern.

Selbstbestimmung muss es geben
Wir kämpfen nun schon seit Jahren für eine Gesellschaft, in der alle frei über ihren Körper entscheiden können – unabhängig von religiösen, moralischen oder staatlichen Einflüssen. Doch diese Art der Gesellschaft ist hinsichtlich des antifeministischen Rollbacks wieder einmal massiv bedroht.

2017 und 2018 stehen Wahlen an. Rechte Parteien wie CSU oder AfD machen sexistische und homofeindliche Inhalte wie selbstverständlich zum Inhalt ihrer Politik und fischen so bewusst am braunblauen Rand. Während die AfD mit ihrer Familienpolitik die Zeit gern um 50+ Jahre zurückdrehen und Frauen* ohne Mitspracherecht an den Herd binden würde, überlässt CSU Kultusminister Spänle die Gestaltung von Bildungsplänen reaktionären Kräften, die allein bei der Erwähnung des Begriffes „Feminismus“ anfangen, „GENDER-WAHN“ zu kreischen.

Mit „Zukunft“ hat das alles mitnichten etwas zu tun. Und die AlfA? Die planscht mit ihren Ideologien munter mit im Sammelbecken reaktionärer, nationalistischer und völkischer Positionen und politischer Kräfte. Sie schwafeln vom „Volkstod im Mutterleib“ von „Kindsmord“ und „Massenvernichtung“… bei diesem völkischen Geblubber ist es nicht überraschend, dass auch Neonazis bei ihren Veranstaltungen munter mitmischen.

Die feministischen Kämpfe sind noch lange nicht gewonnen. Reaktionäre Ideologien müssen immer und überall bekämpft werden und wenn sie wie am 24. März so offen zu Tage treten, dann erst recht!

Antisexistische Aktion München 

Treffpunkt ist um 15:30 Uhr vor dem Medicare-Zentrum (Hans-Stützle-Straße, am S-Bahnhof) in Freiham.