Aufruf: Am 25. Juli gegen den 1000-Kreuze-Marsch in Salzburg

Wir teilen den Aufruf des Infoladen Salzburg gegen den 1000-Kreuze-Marsch am 25.7.2018 in Salzburg.

Zugtreffpunkt für die gemeinsame Anreise aus München ist um 8:20 Uhr an der großen Anzeigetafel. Der Zug fährt um 8:43 Uhr.

Jedes Jahr im Sommer wird die Salzburger Altstadt Bühne eines befremdlichen Spektakels. Damit sind hier nicht die Salzburger Festspiele gemeint, sondern der sogenannte „Gebetszug 1000 Kreuze für das Leben“ ultra-religiöser FundamentalistInnen. Weiße Holzkreuze tragend ziehen selbsternannte „Lebensschützer“ dabei durch die Gassen. Der Zweck ihres Auftrittes: Propaganda gegen Schwangerschaftsabbrüche, gegen reproduktive Selbstbestimmung und gegen Emanzipation ganz allgemein.

Der Marsch in Salzburg ist in Österreich das einzige Event der klerikal-faschistischen AbtreibungsgegnerInnen, welches nach dem Muster der „1000 Kreuze Märsche“ stattfindet. Organisiert werden diese von EuroProLife (München), in Salzburg gemeinsam mit Human Life International (HLI, Lebenszentrum Salzburg). Der „1000 Kreuze Marsch“ in Salzburg ist ein Treffen christlicher AntifeministInnen aus Österreich, Bayern und Südtirol.

Dem wollen wir entgegentreten. Wir rufen zu einer Pro-Choice-Demo und vielfältigen Gegenaktionen auf.

Demo-Beginn:
25.7.2018 um 12 Uhr am Hauptbahnhof Salzburg

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Erneute Delegitimierungsversuche gegenüber dem Protest gegen fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen

Autor*innen: ka-os 

Jeden Monat – immer am 25. – laufen fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen um Wolfgang Hering durch München. Sie beten und singen, vor allem aber tragen sie ihr rückwärtsgewandtes Weltbild aus einem der letzten Jahrhunderte spazieren. Sie glauben ungewollt Schwangeren und Schwangeren, die aus anderen Gründen über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken, vorschreiben zu können, wie diese mit ihrer Situation umzugehen haben. Die von den Fundamentalist*innen angepriesene Lösung ist dabei immer die Gleiche: Schwangere – für die Abtreibungsgegner*innen sind das natürlich Frauen – sollen sich für ihr Kind entscheiden. Danach ist das Ganze für sie erledigt.

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Aufruf: Kundgebung und Plakataktion des „What the fuck“ Bündnisses

Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung sind Abtreibungen in Deutschland noch immer illegal. Die Nichtverfolgung der Straftat „verdanken“ wir lediglich einem Zusatzparagraphen und ist an Auflagen wie Zwangsberatung und Fristen gebunden. Gegen diese Bevormundung und Kriminalisierung ungewollt Schwangerer und das nicht vorhandene Recht auf Selbstbestimmung kämpfen wir.

Und darum teilen wir hier den Aufruf des Berliner Bündnis „What the fuck“ zu einer Kundgebung gegen die Illegalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen am 28. Mai vor dem Gesundheitsministerium in Berlin. Die Kundgebung ist gleichzeitig der Auftakt für eine Plakataktion unter dem Motto #wegmit218.

Hier findet Ihr den Aufruf und aktuelle Informationen: https://whatthefuck.noblogs.org/kundgebung-28-mai-2018/

 

 

 

 

 

 

 

Gleichzeitig verweisen wir auf den thematisch passenden Beitrag von Kili Mandscharo: Warum Schwangerschaftsabbrüche endlich legalisiert werden müssen!“

Antifeministische Veranstaltung der „AlfA“ in der Memminger Stadthalle

Der Allgäuer Regionalverband der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (AlfA) kündigt aktuell eine Veranstaltung am 7. Juni 2018 um 20 Uhr in der Stadthalle Memmingen an. Der Titel der Veranstaltung: „Darf’s auch ein bisschen vom Schwein sein? Vom Retortenbaby zum Mischwesen.“

Mit dem Referenten Prof. Dr. med. Paul Cullen hat der Regionalverband Memmingen-Unterallgäu der „AlfA“ einen der wichtigsten Vertreter der deutschen „Lebensschutz“-Bewegung eingeladen. Cullen ist Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“, einem kleinen, aber aktiven und durchaus einflussreichen Verein, der sich nach eigenen Angaben dafür einsetzt, „medizinische Übergriffe auf das Menschenleben abzuwenden“. Die „ÄfdL“ sind elementarer Bestandteil einer Bewegung, die auf verschiedensten Ebenen gegen das Recht auf Abtreibung agitieren und vom derzeitigen rechten Aufschwung profitieren möchte. Weiterlesen

Recherche: Die Soulsaver – Evangelikale „Seelenretter*innen“ am rechten Rand.

Aussagen wie „Deutschland stirbt aus“,  „praktizierte Homosexualität ist Sünde“ oder „Abtreibung ist Todesstrafe für gänzlich Unschuldige!“ sind einige der Aussagen, die nahezu täglich auf dem Blog der Soulsaver erscheinen und über soziale Netzwerke weiter verbreitet werden. Neben rechtspopulistischen, antifeministischen Texten finden sich zahllose homofeindliche Aussagen auf soulsaver.de. Sie hetzen gegen Linke, den Islam und vermeintlich Fremde.

Warum es sich bei den „Seelenrettern“ nicht einfach „nur“ um evangelikale Fundamentalist*innen handelt, sondern um politische Akteur*innen weit am rechten Rand könnt Ihr hier nachlesen.

Aufruf: Wir sagen #nofundismuc und brauchen Eure Hilfe! 

„Reformiere dein Herz“ oder „Jesus liebt dich“ … wer in München mit offenen Augen durch die Straßen läuft, hat sie mit Sicherheit schon gesehen: Sticker der Gruppierung „Soulsaver“ besser bekannt unter dem Namen „gott.de„. Die Jesusanbeter*innen verkleben ihre Propaganda massenhaft in der ganzen Stadt. 

Wir wollen mit diesem Aufruf Euch dazu auffordern, die Sticker zu entfernen, denn so harmlos wie sie scheinen, sind die evangelikalen Christ*innen ganz und gar nicht. Vielmehr sind sie aufgrund ihrer verbreiteten Inhalte ganz eindeutig dem rechtspopulistischen Spektrum zuzuordnen. Mehr dazu erfahrt Ihr in diesem Artikel 

Hier findet Ihr eine Übersicht über die uns bekannten, aktuell verwendeten Aufkleber. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frei nach dem Motto „halte Deine Umwelt sauber“, möchten wir Euch bitten, die antifeministischer homo- und transfeindliche und rassistische Hetze zu entfernen, wenn Ihr sie seht. Wer Zeit und einen Twitteraccount hat, möge doch gerne ein Foto machen und mit dem Hashtag #nofundismuc teilen. Wir freuen uns auf Eure Fundstücke! 

Solidarische Grüße,

asa_m

Update aus dem Pro Femina-Forum

Als wir kürzlich dazu aufriefen (zum Aufruf), das Forum von Pro Femina mit echten Informationen zu bereichern, war uns ehrlich gesagt nicht bewusst, dass Administrator*innen dort darüber wachen, wer in ihrem Forum was veröffentlicht. Direktnachrichten untereinander sind nicht möglich und unliebsame Posts werden ganz einfach nicht freigegeben.  Weiterlesen

Aufruf: Echte Aufklärung statt antifeministischer Hetze

Der Verein „Pro Femina e. V.“ bzw. seine Kampagne „1000plus“ ist einer der besten Gründe dafür, dass der Paragraf 219 schnellstmöglich in die Tonne gehört. Darum rufen wir dazu auf, Euch im Forum von „Pro Femina“ einzubringen und ungewollt Schwangere dort an seriöse Beratungsstellen zu verweisen, wo ihnen tatsächlich geholfen wird und sie alle Optionen dargelegt bekommen, ohne dass ihnen ein schlechtes Gewissen eingeredet wird. Auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden Betroffene die nächstgelegene Beratungsstelle: https://www.familienplanung.de/beratung/beratungsstellensuche/.

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Offene Fragen nach Protest gegen christliche Fundamentalist*innen in München 

Rund 40 christliche Fundamentalist*innen von „Helfer für Gottes kostbare Kinder e. V.“ machten sich am vergangenen Samstag wieder einmal auf den Weg, um vor der Beratungsstelle von pro familia in München ihr „Vigil“ abzuhalten. 15 Aktivist*innen stellten sich ihnen mit Transparenten und Parolen entgegen und protestierten gegen das antifeministische Schauspiel.

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ProChoice is ois! Fundiaufmarsch in München stoppen 

  • 40 Tage Mahnwache vor dem „Medicare“-Zentrum in Freiham
  • Monatliches Vigil mit Kundgebung vor pro familia
  • Widerliche Hetzkampagnen gegen Ärzt*innen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen
  • Einflussnahme radikaler Abtreibungsgegner*innen auf politische Entscheidungen
  • Zahllose Aufkleber fundamentalistischer Jesusanbeter*innen
  • und und und …

Uns reicht’s! Wir finden es ist an der Zeit, dem Haufen hier ansässiger und aktiver „Lebensschützer*innen“ zu zeigen, dass wir ihre sexistische, rassistische, trans- und homofeindliche Ideologie nicht länger unkommentiert stehen lassen.

Darum rufen wir für den 24. März 2018 zum Protest gegen christliche Fundamentalist*innen auf. 


Treffpunkt ist um 11:00 Uhr vor „pro familia“ in der Türkenstraße 103, 80799 München

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